Perle Niederschlesiens, das Schloss Ksi±¿ (deutsch:
Fürstenstein). Im 13. Jahrhundert von Bolko I, Herzog von Schweidnitz
und Jauer erbaut, ist Fürstenstein zweifellos eine der schönsten
Touristenattraktionen dieser Region.
Das Schloss wurde mehrmals zerstört und wieder
auf- und umgebaut. Im Verlauf seiner Geschichte wechselte Fürstenstein
häufig die Eigentümer.
Von 1509 bis 1941 gehörte das Schloss dem Adelsgeschlecht
von Hochberg. Unter den Hochbergs begann die Umgestaltung Fürstensteins
im Renaissancestil; es wurden u. a. ein Barockflügel und schöne Terrassen
errichtet.
1941 wurde Fürstenstein an den deutschen Staat
übergeben. Der Krieg zerstörte viele historischen Kemenaten des Schlosses.
Ein deutsches Sonderkommando baute dort zwei große Stollensysteme in
zwei verschiedenen Ebenen, 15 und 50 Meter unterhalb des Ehrenhofes.
Der Zweck dieser Stollensysteme stellt noch bis heute ein Rätsel für
die Wissenschaftler dar. Nach der Befreiung setzten sowjetische Truppen
die Plünderung des Schlosses fort.
Die ersten Renovierungsarbeiten fanden zunächst
im Jahre 1952 statt und zehn Jahre später wurde Fürstenstein unter
die Obhut des Landesbezirks gestellt.
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